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Matrix– Kinder- und Jugendarbeit im Stauferpark
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Alveno
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Die Wohngruppe Alveno ist für unbegleitete minder­jährige Flüchtlinge ab dem 12. ­Lebensjahr konzipiert, die einen erzieherischen Bedarf haben und im Rahmen der Jugendhilfe versorgt, unterstützt und gefördert ­werden müssen. Ziel ist es, die Jugendlichen unter Bewahrung ihrer Herkunftskultur in ihrem neuen Umfeld
zu integrieren.

Die Jugendlichen der Wohngruppe werden von einem multiprofessionellen Team betreut, das über interkulturelle Kompetenzen verfügt. Unterstützung erhalten die Teammitglieder, insbesondere in den Bereichen der Trauma­pädagogik und Fallarbeit, durch den hausinternen ­Fachdienst.

Im Mittelpunkt der Betreuung stehen der Schutz und die Sicherheit der Jugendlichen, die nach einer oftmals langen Fluchtphase einen Ort benötigen, an dem sie ankommen können und an dem sie vor neuen traumatischen Erfahrungen geschützt sind.

Grundhaltungen des Betreuungskonzeptes

  • Eindeutige Parteilichkeit für die jungen Menschen
  • Positive und akzeptierende Grundhaltung
  • Wertschätzung
  • Die Annahme des guten Grundes
  • Die Annahme der Expertenschaft der Jugendlichen
  • Individualisierung und Ressourcenorientierung
  • Partizipatives Handeln
  • Transparenz
  • Spaß und Humor
  • Ambiguitätstoleranz

Zusammenleben
Die Gruppenatmosphäre und klare Strukturen vermitteln den ­Jugendlichen Halt und Geborgenheit. Sie erfahren Unterstützung bei der Integration in die neue Kultur unter Bewahrung der eigenen Herkunftskultur.
Der Tagesablauf lässt genug Raum für persönliche Interessen und individuelle Förderung. Wir unterstützen gezielt und altersgerecht die praktische Alltagsbewältigung und schaffen Lern- und Übungsfelder für die Gestaltung einer eigenständigen und eigenverantwortlichen Lebensführung im Sinne der Partizipation und Integration. Die fluchtspezifischen Überlebensstrategien und Kompetenzen der Jugendlichen werden bei der Alltagsgestaltung gewürdigt und berücksichtigt.

Schule und Ausbildung
Wir unterstützen die Jugendlichen bedarfsgerecht. Schwerpunkte sind eine intensive Hausaufgabenbetreuung, gezielte Lernhilfen und eine enge Zusammenarbeit mit der Schule. Nach dem Schulabschluss begleiten wir die Jugendlichen bei der Berufswahl, dem Bewerbungsverfahren und der anschließenden Ausbildung.

Freizeit
Gemeinsame Aktivitäten mit erlebnisorientierten Ansätzen finden gezielt statt, um das Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein etc. zu stärken. Ebenso unterstützen wir die Jugendlichen bei der Suche und Pflege der Mitgliedschaft in einem Verein oder einer Organisation, um ihnen somit soziale Kontakte und eine Einbindung in ein soziales Netzwerk zu erleichtern. In diesen Institutionen können sie sich zusätzlich mit ihren Fähigkeiten und Interessen einbringen.

Arbeit mit der Herkunftsfamilie
Sofern die Möglichkeit einer Kontaktpflege zu Familienangehörigen besteht, sollen diese an der Hilfemaßnahme teilhaben können. Die Jugendlichen werden in den Kontakten zu ihren Familienangehörigen im Herkunftsland bzw. in anderen Ländern unterstützt.

Kooperation
Diese erfolgt mit dem Jugendamt, dem Vormund, den Bildungseinrichtungen, den Behörden und am Asylverfahren beteiligten Institutionen. Ebenso wird mit der BAG-Traumapädagogik, B-UMF, Vereinen und der Institutsambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Christophbades Göppingen kooperiert.

 

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